Stefan Peter: Die Situation auf dem Strommarkt in Nordmazedonien

Können Sie uns etwas über die aktuelle Situation auf dem Strommarkt in Nordmazedonien sagen?

In der vergangenen Zeit gab es in den Medien viele besorgniserregende Nachrichten über die aktuelle Situation der Stromversorgung in Nordmazedonien. Seit Anfang 2021 haben wir einen enormen Anstieg der Rohstoffpreise wie Gas (+ 307 %), Kohle (+ 193%) und CO2-EUA (Kohlendioxid-Emissionen) (+ 193%) erlebt. Sie sind wichtig für die Stromerzeugung und haben daher direkten Einfluss auf die Preisbildung.

Gibt es Probleme, mit denen Sie sich auseinadersetzen müssen?

Vergangene Woche teilte die Energieregulierungskommission mit, sie habe festgestellt, dass einige Versorgungsunternehmen rechtswidrig Lieferverträge mit ihren Kunden kündigen, während andere das MEPSO-Energiebilanzsystem missbrauchen, indem sie nicht die erforderliche Strommenge für ihre Kunden kaufen. Dies löste Alarm auf Landesebene aus, da diese Situation zu einer Destabilisierung des Stromsystems in Nordmazedonien führen könnte.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

Die EVN verfolgt seit vielen Jahren eine stabile und risikominimierende Geschäftsstrategie, um ihren Kunden ein verlässlicher Partner zu sein. Unser langfristiges Geschäftsmodell ermöglicht es uns, auch in schwierigen Zeiten an unserem Engagement für unsere Kunden festzuhalten.

Interview geführt mit Stefan Peter, CEO EVN Macedonia

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